Freitag, 27. Juli 2012

Ein bisschen allergisch auf Kopftuch & unsere Wohnungssuche

Ich hatte gerade ein interessantes Telefongespräch, das ich euch nicht vorenthalten will ^_^  



Ich: Ja guten Tag und zwar rufe ich wegen der 4 Zimmer Wohnung in XX an. Ist sie denn noch zu haben.

Maklerin: Ja die wäre noch zu vergeben.

Ich: Ja schön. Können wir einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Maklerin: Wir? Wie viele Personen?

Ich: Mein Mann, Ich und unser drei jähriger Sohn.

Maklerin: Schön für die kleine Familie und was machen Sie beruflich?

Ich: Mein Mann ist Zahnarzt und ich angehende Übersetzerin.

Maklerin: Sehr schön! Hört sich ja alles sehr gut an. Aber eine Frage noch. Haben Sie Haustiere?

Ich: Nein.

Maklerin: Perfekt! Ich schlage Ihnen morgen um 13 Uhr vor.

Termin vereinbart und Adresse wurde übergeben.

Maklerin: Ich müsste noch ihre Telefonnummer notieren falls etwas dazwischen kommen sollte.

Ich: Ja sicher 01xxx und der Name Al-Jundi

Maklerin: WIE BITTE?

Ich: Ja Entschuldigung A wie Anton L wie Ludwig ich werde unterbrochen.

Maklerin: und was ist das für ein Name?

Ich: Ein syrischer.

Maklerin: Sie sind also woher ? (^_^) LOL

Ich: Ich bin deutsche Staatsbürgerin und meine Eltern stammen aus Syrien.

Maklerin: Ja eeehm also ehhm der Vermieter ist ja keinesfalls Ausländerfeindlich, nicht dass Sie mich falsch verstehen ehm aber er ist ein bisschen allergisch auf Kopftuch ... nur im Falle das Sie eins tragen.

Ich: Allergisch? Na dann sollt er sich mal in Untersuchung begeben.. und bei Rassisten wollen wir nicht wohnen ...

Tut tut tut tut

Kommentare :

  1. Ja lustig dazu habe ich auch eine Geschichte.
    Ich hab mich in der Schule in ein Mädchen verliebt, eine Muslima. (Was mir total egal ist weil ich
    streng säkural und weltoffen erzogen worden bin)

    Sie hat mich abgeweisen meinte aber zu einem Klassenkamnerad( der später ein Freund wurde)
    denn sie auch abgewiesen hat "wenigstens bist du moslem"

    Bei vielen Muslimen ist mir diese Tendenz aufgefallen. Ja keinen Christ oder andesgläubigen.
    Wer eine solche meinung tatsächlich vertritt hat leider auch das Recht zum fordern verloren.
    Wer will das seine Religion akzeptiert wird muss auch andere (inklusive des Judentum) mit dem gleichen geforderten Respekt begegnen.

    mfg Antilleswedge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tja wo die Liebe hinfällt. Aber ich bitte dich, um eine andere Person zu respektieren bzw. zu akzeptieren muss man sie noch längst nicht heiraten oder lieben. Von daher ist dein Vergleich hier völlig fehl am Platz. Ich respektiere, akzeptiere und mag sogar meine Nachbarn und es ist mir egal ob sie Christen, Juden oder Atheisten sind. In einer Nachbarschaft ist Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft etc. das A und O und nicht ob die Frau ein Kopftuch trägt, oder in einer offenen Beziehung lebt, oder nicht an Gott glaubt. Diese Weltoffenheit und Toleranz von der hier im Westen immer so groß die Rede ist, hört nämlich da auf, sobald sie nicht in euer Weltbild passt. Plötzlich ist da ein kleines Stück Stoff, welches den Weltfrieden gefährdet.

      Aber Gott sei Dank, muss ich sagen, dass ich zum Schluss doch noch das perfekte Haus, in der perfekten Gegend, mit den perfekten Nachbarn (die nicht so kleinkariert und sehr Weltoffen sind.) gefunden habe.

      In diesem Sinne

      Einen schönen Tag noch

      Löschen