Mittwoch, 16. Dezember 2015

Hummus - syrisches Nationalgericht

Champagner kommt aus dem Weinbaugebiet Champagne in Frankreich. Stilton aus Stilton nähe Petersburg in England. Cornish Pastie kommt aus Cornwall. Und Hummus stammt aus Syrien. Nicht aus dem Libanon, nicht Jordanien, nicht Ägypten, nicht Palästina und nicht Israel. Alle Beweise die ihr dafür braucht, sind, dass die Stadt HUMS in Syrien ist. Damit ist erstmal geklärt ,woher die Weltberühmte Vorspeise aus dem Nahen Osten herkommt. Möge der Kulinarische Krieg hiermit beginnen. ;-)

Wie dem auch sei, Humus ist ein Klassiker unter den Vorspeisen (Mezze) und dient den verschiedensten Speisen als Beilage, wie etwa für Falafel, Grillfleisch, für Tisqiye/Fattah, oder einfach nur mit arabisches Fladenbrot zum Frühstück.

Wir können also definitiv sagen, dass Hummus in keiner syrischen Küche fehlen darf. Genauso wird der Hummus von Ort zu Ort, ja von Haus zu Haus unterschiedlich zubereitet. Von mir bekommt ihr heute das Grundrezept meiner Mutter.


Ihr braucht

400 g getrocknete Kichererbsen (Oder Kichererbsen aus der Dose)
4-5 EL Tahina (erhältlich in arabisch-türkischen Lebensmittelläden oder im Bioladen)
50 ml Sonnenblumennöl
3 Knoblauchzehen
Saft aus ½ Zitrone
Salz, 

Paprikapulver & Olivenöl zum garnieren

So wird es gemacht:


Die Kichererbsen sollten über Nacht in Wasser eingeweicht werden; wenn nicht über Nacht, so mindestens vier Stunden. Am nächsten Tag die Kichererbsen abtropfen lassen und in einem Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Die Kichererbsen sollten ca. 1 Stunde köcheln und dann erneut abtropfen lassen.

Wenn es schneller gehen soll, könnt ihr auch Kichererbsen aus der Dose nehmen. Diese müssen nicht mehr eingeweicht oder aufgekocht werden, jedoch solltet ihr sie gut abtropfen lassen.

Zitrone auspressen und Knoblauchzehe zerdrücken. Alle Zutaten (Kichererbsen, Tahina, Zitronensaft, Öl, Knoblauch, Salz und Pfeffer) mit einem Pürierstab pürieren. Den Hummus Im Kühlschrank lagern. Auf einem Teller mit etwas Olivenöl, Paprikapulver und Kichererbsen garnieren.


Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen